Guado al Melo ist ein Familienunternehmen, das von Annalisa und Michele Scienza geführt wird, mit der Absicht bedeutende, gebietsverbundene Weine, nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit, herzustellen.


Wir befindet uns auf den Hügeln, nahe der toskanischen Küste, im Herzen der DOC Bolgheri, eingebettet in der unberührten Natur der Wälder des mediterranen Buschwaldes. Das Herzstück unseres Kellers, vollständig unterirdisch und ökologisch gebaut, ist eine Bibliothek, die mehrere tausend Bände über Wein beherbergt. Um sie herum, im Weinberg und im Keller, haben wir einen Museumsrundgang erstellt, der die Geschichte und Kultur des Territoriums und dieses Produkts durch historische Weinberge, Bücher und antike Arbeitsgeräte, mit Geschichten in Schautafeln und Videos, erzählt.


home_benvenuti33
Das Gebiet der Bolgheri DOC Weine
f-ingresso-ok
Geschichte von Guado al Melo
famiglia
Die Familie Scienza
l-news-ok
News | Blog

DER WEINBERG:
DAS FUNDAMENT EINES BEDEUTENDEN WEINES.

Unser Ziel ist es, gebietsbezogenen Wein herzustellen, das heißt, wir versuchen mit unserer sorgfältigen Arbeit, die einzigartigen Eigenschaften unseres Terroirs zu unterstützen und zu verbessern, indem wir elegante Weine von großer Komplexität erstellen.
Der größte Teil unserer Weinberge liegt an den ersten Hängen der Bolgheri-Hügel, in einem kleinen Tal, das in Ost-West-Richtung verläuft und vom Bach Fossa di Bolgheri durchquert wird. Ein zweiter Teil liegt etwas weiter westlich, immer am Bach entlang. Insgesamt beträgt die Rebfläche ca. 15 ha .
Die Weinberge sind von mediterranen Buschwäldern und Olivenhainen umgeben. Sie sind natürlich begrünt mit Graswuchs und mit der Sorgfalt und dem Wissen des Winzers nachhaltig nach den holistischen Prinzipien des integrierten Weinbaus bewirtschaftet.
Unsere Reben gehören zur lokalen Tradition: hauptsächlich Vermentino, Cabernet Sauvignon, Sangiovese, Cabernet Franc, Syrah und Merlot, sowie zahlreiche unbekanntere Sorten.

DIE KELLEREI:
ARBEIT, NACHHALTIGKEIT UND KULTUR.

Seit Jahrtausenden werden die Weinkeller immer aus einem einfachen Grund unterirdisch hergestellt: um auf natürliche Weise die beste Umgebung für die Lagerung von Wein (frisch und etwas feucht) zu schaffen. Heute erlaubt uns diese Wahl, Energie nicht unnötig zu verschwenden. Daher ist unser Weingut kein oberirdischer Bau der nichts mit der Umgebung zu tun hat, sondern ein integraler Bestandteil des Territoriums. Der Keller ist vollständig unterirdisch, versteckt unter einem niedrigen Hügel der mit Olivenbäumen und mediterranen Pflanzen bewachsen ist. Ein Regenwasserrückgewinnungs- und -Recycling System ermöglicht eine beträchtliche Wassereinsparung. Gut konzipierte Lichtschächte begünstigen die natürliche Beleuchtung der meist benutzten Arbeitsbereichen.


So wie die Außenansicht komplett versteckt ist, so überrascht das Innere durch die einfache Eleganz und Harmonie der Räume, die der Arbeit, dem Empfang der Besucher und dem Museum Parcours mit der Geschichte der Kultur der Rebe und des Weines gewidmet sind. Das Herzstück des Ganzen ist die große Bibliothek der Weinkultur. Jedes Jahr veranstalten wir auch kleine kulturelle Aktivitäten wie Seminare, Konzerte, Kunstausstellungen und Buchpräsentationen, …
parallax background

EMPFANG IN DER KELLEREI

Unser Weingut ist offen für alle Besucher die die Art wie wir arbeiten und unser Handwerk kennenlernen wollen und mehr über die jahrtausend alte Weinkultur lernen möchten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Führungen (nur mit Reservierung), Verkostungen, freier Besuch ...

Im Frühjahr (von Ostern oder vom 1. April bis Mitte Juni) und Herbst (von Mitte September bis 31. Oktober): von Montag bis Samstag von 10.00 bis 13.00 / 15.00 bis 18.00 Uhr.
Im Sommer (ab Mitte Juni bis Mitte September): von Montag bis Samstag Vormittag von 10.00 bis 13.00 / 16.00 bis 20.00 Uhr.
Im Rest des Jahres: während der Bürozeiten, Montag bis Freitag, 8.30 bis 12.30 / 13.30 bis 17.30 Uhr
(Freitag 14.00-17.00 Uhr)
Für Gruppen: Besuche nach Vereinbarung, ganzjährig, täglich.
Für weitere Informationen können Sie uns während der Bürozeiten kontaktieren per E-Mail oder durch Telefon:+39 0565/763238. info@guadoalmelo.it, enoturismo@guadoalmelo.it


ingresso

Freier Eintritt für Besucher

degustazione

Führungen

WIE WIR ARBEITEN: GEBIETSBEZOGENEN UND NACHHALTIGE WEINE.

Als Winzer heute kann man eine tiefgehende Überlegung des Dualismus zwischen Technik und Natur nicht ignorieren. Wein hängt stark von der menschlichen Kompetenz und der Person ab, die ihn macht. Gleichzeitig verliert er jedoch viel von seiner Essenz, wenn er nur als Produkt einer technologischen Transformation gesehen wird. Unserer Meinung nach liegt der Wert eines großen Weins gerade darin, die einzigartigen Merkmale des Territoriums und des Jahrgangs, in dem er gemacht wurde, zu reflektieren, die seine tiefste Seele bestimmen.
Die Herstellung eines gebietsbezogenen Wein, sucht daher nach dem subtilen Gleichgewicht zwischen unserer Arbeit und dem Verhältnis zur Natürlichkeit des Landes und der Reben. Es ist die Spannung, zu versuchen, den besten Ausdruck unseres Weinbergs zu verstehen und die Umwandlung in Wein mit äußerster Sensibilität und Sorgfalt zu lenken, ohne dessen Essenz zu verändern.
Diese Überlegung kann für uns den Respekt vor der Erde nicht ignorieren: Wir müssen eine qualitativ hochwertige Produktion immer mehr mit Respekt für die Umwelt und die Gesundheit der Produkte vereinbaren. Es ist das Konzept der Nachhaltigkeit, das unsere Arbeit lenkt: Heute besser arbeiten, aber die natürlichen Ressourcen für zukünftige Generationen erhalten. Wir tun dies mit den besten derzeit verfügbaren Arbeitsmethoden, dem Ergebnis traditioneller Arbeitsweisen und den besten Innovationen, die ausgewählt werden, weil sie Trauben und Wein von hoher Qualität liefern und gleichzeitig die Umwelt so wenig wie möglich beeinflussen.

UNSERE WEINE.

Michele’s Ziel ist es bedeutende, gebietsbezogene Weine herzustellen, charakteristisch und originell. Die Weine sind elegant, angenehm und ausgewogen und werden mit großer Sorgfalt verfolgt.


Das Herzstück unserer Produktion sind die bedeutenden Bolgheri Rotweine: Der Bolgheri Superiore (Atis) beinhaltet das Beste unserer Weinberge, eine perfekte Balance zwischen Eleganz und Kraft. Die Typologie Bolgheri Rosso wird in zwei Formen zum Ausdruck gebracht: : Antillo, basierend auf Sangiovese, repräsentiert die älteste Tradition des Territoriums, während Rute, die klassische Bolgherese-Mischung, die Modernste ist.
Nicht zu vernachlässigen aber die "Außenseiter", einzigartige und originelle Weine, aus einem gemischten Satz in kleinen Weinbergen hergestellt , in nur kleinen Mengen produziert, wie Jassarte (ein einzigartiger Rotwein, absoluter Ausdruck des Territoriums) und Criseo Bolgheri DOC Bianco (ein großartiger Weißwein zur langen Lagerung geeignet).
Und schließlich unsere alltäglicheren Weine: der rote Bacco in Toscana und der weisse L'Airone (Vermentino).


DIE JAHRGÄNGE

Die Unterschiede zwischen dem einen und dem anderen Jahrgang sind die Grundlagen für den einzigartigen Charakter eines Weines. Allerdings sind wir nicht gnadenlos dem Wetter ausgesetzt: der Trend des Jahrgangs lässt den Winzer verstehen wie er seine Arbeit im Weinberg in diesem Jahr auszulegen hat, um immer das Beste daraus zu machen. Darüber hinaus sind die Verläufe der Jahreszeiten in unserem Gebiet, dank des sehr günstigen mediterranen Klimas und der milden Brise durch die Meeresnähe, sehr regelmäßig und wirklich sehr schwierige Jahrgänge gibt es wenige.


2007

Das Jahr begann mit einem ungewöhnlich warmen und regnerischen Winter, der einen sehr frühen Austrieb verursachte, der dann wieder verlangsamt wurde nach einem leichten Temperaturabfall. Der Sommer war heiß und trocken, aber zwei vorteilhafte Regenfälle haben die Schäden durch Wassermangel verhindert und eine regelmäßige Reifung begünstigt. Am 6. September wurde Federico geboren, zwei Tage später hat die Weinlese begonnen. Am Tag nach dem Ende der Lese fing es an ununterbrochen zu regen: der ausgezeichnete Jahrgang wurde durch ein wenig Voraussicht und Glück gerettet. Eine hochwertige Traubenauslese ergab einen Wein der dem Neugeborenen gewidmet ist.

2008

dieser Jahrgang hat einige sehr gute Wetterbedingungen zum Ausdruck gebracht, mit guten Niederschlägen bis Juni, einem warmen und hellen Sommer und Temperaturen unter dem Durchschnitt im September, warm und trocken im Oktober. Die Lese begann Mitte September. Die Weinberge waren nun zehn Jahre alt, ein günstiges Alter für ein besseres qualitatives Gleichgewicht.

2009

In diesem Jahr hatten die Pflanzen eine gute Entwicklung, Dank eines sehr regnerischen Winter und Frühling. Der Sommer war stattdessen sehr trockenen, aber zumindest in den ersten paar Monaten, durch die angesammelten Wasserreserven, haben die Reben nicht gelitten. Einige Tage Regen kurz nach dem Beginn der Lese, machte uns Sorgen, aber glücklicherweise haben die niedrigen Temperaturen und der Meereswind die Feuchtigkeit ferngehalten, und so die Entwicklung von Fäulnis verhindert. Eine gutes Qualitätsniveau.

2010

Das ziemlich kalte Klima mit diversen Regenfällen bis fast Ende Juni, hat die Entwicklungsprozesse verlangsamt. Es folgte dann eine intensive Hitze. Die Weinlese, die nach Mitte September begann, war durch häufigen Regenfälle geprägt, glücklicherweise von sehr windigen Tagen gefolgt, die halfen die Trauben vor Feuchtigkeit zu bewahren. Die Weine von diesem Jahrgang haben Eigenschaften die man dem kühleren Klima zuschreiben kann, aber nach unserem Urteil war die Qualität nicht ausreichend um unseren Atis (Bolgheri Superiore) und Jassarte zu erzeugen. Zum ersten Mal machten wir den Vermentino Airone (Weißwein).

2011

Der Winter hat uns vor Weihnachten einen (seltenen) Tag mit Schnee geschenkt. Nach einer ungewöhnlichen Hitzeperiode Anfang April, hatte der Sommer Schwierigkeiten zu beginnen. Die Hitze setzte erst nach Mitte August ein und hielt den ganzen September und Oktober an. Das alles brachte die Rebe zu einer langsamen und regelmäßigen Entwicklung, mit einer beschleunigten Reifung dem Ende zu. Die Weinlese begann Anfang September und verlief reibungslos. Gegen Ende litten einige Reben unter dem Wassermangel, aber im Allgemeinen waren die Trauben war sehr gesund, und wir hatten keine Sorgen wegen Regen der sie hätte verderben können. Ein sehr guter Jahrgang. Es wurde zum ersten Mal unser Rosé Rosa al Melo produziert.

2012

Der Winter war sehr trocken und im Februar erreichte uns die außergewöhnliche Kältewelle, die ganz Europa zu spüren bekam. Bei uns fielen nur ein paar Schneeflocken und es war etwa zehn Tage lang kalt mit ungewöhnlich niedrigen Temperaturen. Die Regenfälle im Frühling hielten sich in Grenzen und die übliche Sommertrockenheit machte uns Sorgen. Zum Glück haben die Reben gut standgehalten, und die Lese war nur leicht verfrüht: wir begannen Ende August. Jedoch durch die starke Hitze und Trockenheit, haben wir die Entlaubung vermieden und die Ausdünnung der Trauben war geringfügig, um eine zu starke Konzentration zu vermeiden. Das sehr trockene Klima hat die Trauben ausgesprochen gesund erhalten. Ein sehr guter Jahrgang, der sich durch seine Kraft auszeichnet.

2013

Der Frühling war sehr regnerisch und hat so die Wasserreserven für den Sommer gewährleistet, aber mit niedrigen Temperaturen die bis Juni anhielten, welches zu einer Verspätung der Entwicklung der Reben führte. Ab Ende Juni hatten wir dann wieder die üblichen Temperaturen und der Sommer war in der Norm. Die Reifung war sehr regelmäßig, nur ein wenig später als üblich und wir begannen Mitte September mit der Lese. Intensive Regenfälle kamen erst gegen Ende, so dass wir nur ein paar Reihen Trauben hängen ließen. Ein guter und ausgewogener Jahrgang.

2014

Der Winter war ungewöhnlich warm, charakterisiert, wie der Frühling, mit häufigen und intensiven Niederschlägen. Der Sommer hatte stattdessen Temperaturen unter dem Durchschnitt und mit häufigen Niederschlägen, im allgemeinen mit einer ungewöhnlich hohen Luftfeuchtigkeit. Die Ernte begann nach Mitte September und war sehr schwierig: Wir mussten eine strenge Auswahl der Trauben machen, um die ruinierten Früchte von diesem so ungewöhnlichen Jahrgang zu entfernen. Dies hat zu einer gewissen Verringerung der Produktion geführt und wir beschlossen, die wertvollsten Rotweine nicht zu machen (und Atis Jassarte).

2015

Dieser Jahrgang wird sicher als einer der besten der letzten zehn Jahre in die Geschichte eingehen. Es begann mit einem sehr regenreichen und wie immer milden Winter und Frühjahr. Im Sommer war die Hitze sehr intensiv und sehr trocken. Der Verlauf der Reifung war sehr regelmäßig. Es wurde im Weinberg auf eine Art und Weise gearbeitet, um die Kraft des Jahrgangs zu verwalten, damit das Endergebnis nicht zu übermäßig und plump ausfiel, sondern um das Gleichgewicht und eine gewisse Eleganz zu gewährleisten. Auch in der Erntezeit, die Anfang September begann, hatten wir immer schönes Wetter.

2016

Noch einmal ein hervorragender Jahrgang. Der Winter war sehr trocken und mild, der Frühling sehr regnerisch. Zur Zeit der Blüte, war das Wetter immer noch sehr kühl, was eine Verzögerung der Entwicklung verursachte. Es folgte ein sehr heißer und trockener Sommer, unterbrochen von einigen kurzen und willkommenen Regenfällen. Die Ernte begann am 12. September und endete in der ersten Oktoberwoche. In der letzten Woche haben wir die Arbeit beschleunigt, um die Lese zu beenden bevor das Wetter schlechter wurde (was dann auch passierte). Auch in diesem Jahr basierte die Arbeit im Weinberg darauf die Stärke des Jahrgangs zu kontrollieren.