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FRÜHLING

An der toskanischen Küste erwacht die Natur früh: schon in der zweiten Märzhälfte wird es wärmer und die Mandelbäume (das sind die Ersten) sind voller Blüten.

Dennoch beginnt jedes Jahr der Frühling für den Weinbauer mit ein wenig Sorge: das milde Klima versteckt die Gefahr des Frostes, der mit Heftigkeit in Form von eisigen Nord-oder Nordostwinden (tramontana und grecale) auftritt und in einem Tag die zarten Knospen zerstören kann.

Es reichen ein paar Wochen aus damit der Wind keine so kalten Strömung mehr mit sich führt.

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SOMMER

Am Anfang des Sommers ist es schon sehr warm an der toskanischen Küste.

Die Blüten der Weinreben (nicht alle, das hängt von der Jahreszeit ab) werden zu kleinen Traubenbeeren, harte, winzige, hellgrüne Beeren die nach und nach größer werden.

Die Weinreben, dank der Sonne und dem Wasser das sich in den kälteren Jahreszeiten im Boden angesammelt hat, wachsen kraftvoll: die Triebe werden länger und werden zu grünen Mauern aus Blättern.

Der Weinbauer muss diese Energie in die richtigen Wege leiten, ein Gleichgewicht schaffen und sie zum wichtigsten Ergebnis lenken: Trauben einer guten Qualität zu erzeugen.

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HERBST

September ist ein noch sehr warmer Monat an der toskanischen Küste.

Das Wetter im August und September ist grundlegend für einen guten Jahrgang.

Der Weinbauer ließt die Zeichen des Wetters um zu verstehen wir er seine Arbeit leiten muss. Abgesehen der klimatischen Katastrophen (zum Glück sehr selten) durch die man einen Teil oder alle Trauben verlieren kann, sind die Unterschiede der Jahrgänge nicht unbedingt negativ.

Die große Faszination des Weines liegt eben darin dass er ein lebendes Produkt ist, dass er im Glas von sich erzählt, vom Gebiet aus dem er kommt, von der Hand von der er kreiert wurde und des Jahrgangs aus dem er entstanden ist. Ein Wein der jedes Jahr gleich perfekt ist, ist ein „toter“ Wein, ein Ergebnis der Mode und der Einförmigkeit des Marktes.

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WINTER

Im Winter an der toskanischen Küste bei schönem Wetter ist das Licht immer sehr intensiv und hell, das Klima ist mild und angenehm.

Die ruhigen Tage sind jedoch unterbrochen von Regen oder von sehr kaltem und starkem Wind. Das sind die wenigen Tage im Jahr in denen man es vorzieht Zuhause zu bleiben.

Der Weinberg ist jetzt kahl, denn die Blätter sind in der zweiten Hälfte des Herbstes gefallen. Die Weinreben ruhen und das ist der Moment zum Beschneiden.

Weinstock für Weinstock muss man die Triebe des letzten Jahres schneiden und man lässt die Knospen stehen die neue Triebe hervorbringen.

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PODERE GUADO AL MELO

Località Murrotto, 130/A
57022 Castagneto Carducci (LI)
TOSKANA - ITALIEN

 

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