Die Geschichte: Die lange Geschichte von Winzern und Reben
Wie historische Schriften belegen, werden auf Guado al Melo seit mindestens 200 Jahren,
als es in der Mitte des 17.Jahrhunderts, Teil des Besitztums Espinassi-Moratti war, Reben angepflanzt.
Damals hieß das Gut Santa Maria und war zusammen mit dem angrenzenden Grattamacco ein einziger großer Weinberg, bekannt für die ausgezeichnete Qualität seiner Weine.
Damals wurden die Rebsorten Vermentino, Trebbiano, Malvasia, Canaiolo, Sangiovese angepflanzt, im 18.Jahrhundert Cabernet und im 19.Jahrhundert Merlot.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde das große Besitztum teilweise aufgegliedert und Guado al Melo wechselte mehrmals Eigentümer, dabei blieb das Land stets dem Weinbau gewidmet. Im Jahre 1992 hingegen pflanzte der damalige Käufer Frucht – und Olivenbäume. Aber diese Pause war von kurzer Dauer, denn bereits im Jahre 1998 wurde das Gut von der Familie Scienza erstanden und die alte Tradition des Weinbaus wurde wieder aufgenommen.
Ursprünglich floss die Fossa di Bolgheri im Zentrum der Ebene, die eben durch die Überflutungen des Wildbaches entstanden ist. Der Wasserlauf wurde umgeleitet und an die nördliche Grenze des Weingutes verlegt durch den Bau eines kleinen Dammes aus Mauerwerk, der Steccaia di Grattamacco genannt wird.
Die Familie Scienza hat eine lange Weinbautradition in ihrer Heimatregion Trentino. Die Wahl ein neues Weingut in Guado al Melo zu gründen war kein Zufall, einmal wegen dem historischen Hintergrund des Rebanbaus in dieser Gegend und auch wegen der Qualität des Bodens.
Im Winter 1999 wurden die Reben gepflanzt. Seit dem Jahr 2000 wohnen Michele und seine Frau Annalisa, die ihn bei der Arbeit unterstützt, fest in der Toskana. Die Arbeiten an der Kellerei wurde 2004 beendet. Die erste echte Generation von Toskanern ist die der Kinder: Giovanni (2001) und Federico ( 2007).