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Home >> Geschichte von Orten und Menschen >> Arbeitsphilosophie >> Im Weinberg
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Arbeitsphilosophie im Weinberg: ökologisch vertretbare Landwirtschaft

Von Anfang an werden Weinberg und Kellerei mit viel Verantwortungsbewusstsein gegenüber Umwelt und Gesundheit geführt. Wir wollen jedoch in keine Kategorie eingeteilt werden: Wir arbeiten mit den besten Arbeitsmethoden und mit den kleinstmöglichen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt die bis heute bekannt sind, ohne uns dabei hinter ideologischen Standpunkten zu verschanzen.

Im Weinberg versuchen wir wo immer möglich das natürliche Gleichgewicht zu erhalten, um den Eingriff des Menschen auf ein Minimum zu reduzieren. Zum Beispiel lassen wir das Gras unter den Reben wachsen. Wir müssen so den Boden nicht bearbeiten, wir brauchen keine Unkrautvernichtungsmittel, das Bodengleichgewicht bleibt erhalten, wir haben weniger Oberflächenerosion und der natürliche Wasserhaushalt ist sichergestellt (das Gras vertrocknet in der heissen Jahreszeit).

Zudem fördert man so die Entwicklung einer Mikrofauna die sowohl zur guten Qualität des Bodens als auch zur biologischen Kontrolle einiger Rebenschädlinge beiträgt ( so spielen z.B. Würmer, Igel, Marienkäfer u.A. eine wichtige Rolle ).

Nur wenn es wirklich unumgänglich ist, und auch dann nur in möglichst geringen Mengen, werden gewisse Krankheiten der Rebe behandelt, aber nur mit Pflanzenschutzmitteln die keine Auswirkungen auf die Umwelt haben, da sie binnen kurzer Frist biologisch abgebaut werden. Auch eine optimale Erziehung der Rebe ist wichtig: wenn die Pflanze im Gleichgewicht ist, wird ihr unnützer Stress erspart z.B. durch zu hohen oder zu niedrigen und sie ist widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und anderen negativen Einflüssen. Um diesem feinen Gleichgewicht der Natur hilfreich beizustehen und je nach Verlauf der Jahreszeiten richtig einzugreifen, braucht es sehr viel Erfahrung.

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