Die Arbeit im Weinberg
Die Leitung eines qualitativ guten Weinberges kann nicht improvisiert werden. Es braucht große Erfahrung, viel Wissen und die Hingabe zu einer mühevollen Arbeit die ständig den Launen der Natur unterliegt und sehr viele Jahre Geduld. Eine gewisse Dose von „know how“ kommt auch, wie bei uns, von der Zugehörigkeit zu einer Familie die seit Generationen den Weinbau betreibt und uns von Kindheit an eine gewisse Art zu arbeiten und zu denken mit auf den Weg gegeben hat. Trotzdem reicht der Mensch alleine nicht aus: die Charakteristiken des Terroir, das heißt der Boden und das Klima, kann man nicht herbei zaubern und eben das sind unumgängliche Eigenschaften für die Herstellung eines großen Weines.
Wir haben das Glück in einem großartigen Terroir zu arbeiten: so muss die Hand des Menschen nur gut arbeiten und die Natur leiten sich selbst zu erfüllen.
Die Arbeit im Weinberg verfolgt den natürlichen Kreislauf der Weinrebe, die vom Winterschlaf zum Wachstum und zur Blüte im Frühling übergeht und dann vom Reifen der Trauben im Sommer zum Verlust der Blätter im Herbst wieder zum Stillstand im Winter kommt. Das Ziel unserer Arbeit ist Trauben von hoher Qualität zu Ernten, ausgewogen in ihren Komponenten und mit einem optimalen Reifegrad. Um das zu erreichen ist es wichtig jeder Weinrebe das richtige ertragsfähige Gleichgewicht zu ermöglichen, im Verhältnis zur Umgebung in der sie sich befindet. Die Faktoren sind vielfach und jedes Jahr verschieden, weil sie sehr vom Lauf der Jahreszeiten abhängig sind. Ein guter Weinbauer muss das richtige Wissen und die Erfahrung haben um die Vorboten der Natur richtig zu deuten, um die passenden Entscheidungen im richtigen Moment zu treffen, seinen Weinberg Schritt für Schritt kennend.
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| 1) Anlegen des Weinbergs |
Die Anlegung des Weinbergs hängt vom Gebiet ab und es ist wichtig gleich die richtigen Entscheidungen zu treffen, denn später ist es fast unmöglich Veränderungen vorzunehmen (ein Weinberg hat eine Lebenszeit von ca. 30 Jahren). Lesen Sie mehr› |
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2) Form der Zucht
Das ist ein sehr wichtiger Faktor für die Qualität der Trauben und wird in den ersten Jahren des Wachstums vom Weinberg angelegt.
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| 3) Begrünung |
Die Bearbeitung des Bodens um die Weinrebe ist wichtig für eine gute Führung des Weinbergs. Wir haben uns für die natürlichste, aber auch wirkungsvollste Weise entschieden. Lesen Sie mehr› |
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4) Rebschnitt
Es gibt viel was getan werden muss um die Weinrebe in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen, aber das wichtigste ist das Beschneiden. Im Winter, wenn die Rebe in der Ruhephase ist, ...
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| 5) Schutz der Weinrebe |
Die europäische Weinrebe ist leider anfällig auf verschiedene Krankheiten, die die Qualität und die Quantität des Ertrags beeinträchtigen können. Wir haben uns entschieden das Prinzip der „ERGÄNZENDEN SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG“ anzuwenden,... Lesen Sie mehr›
6) Bepfählung
Unser Weinberg ist sehr dicht gepflanzt, über 8000 Pflanzen pro Hektar in geordneten Reihen. Würde man ihn nicht pflegen, wäre er in kürzester Zeit ein unentwirrbarer Dschungel, somit auch kein Durchkommen zur Bearbeitung und die Trauben hätten keine Sonnenbestrahlung...
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| 7) Stutzung und Entlaubung |
Bei dem Wachstum der der Weinrebe spricht man von „ Apikal-oder Spitzendominanz“, das heißt man begünstigt die Verlängerung der Triebe. Doch mit der Zeit altern die Blätter am Fuß der Pflanze und sind deswegen nicht mehr so wirkungsvoll in ihrer Arbeit der Photosynthese.
Gegen Ende der Reifezeit der Trauben gehen wir durch den Weinberg um einige Blätter von jeder Pflanze zu nehmen damit die Weintraube der Sonne ausgesetzt ist und die Luft besser um sie zirkulieren kann.
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| 8) Ausdünnen |
| Die Weinrebe ist eine üppige Pflanze. Um Trauben von einer guten Qualität zu haben ist es allerdings wichtig dass jede einzelne Rebe keinen zu hohen Ertrag hat. Deshalb, wenn die Trauben noch grün sind, dünnen wir die Weintrauben aus... Lesen Sie mehr› |
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9) Produktionsertrag
Damit meint man die produzierte Menge der Trauben in einem Weinberg. Gewöhnlich wird das in Doppelzentner Trauben pro Hektar Weinberg ausgedrückt.
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| 10) Weinlese |
Nach einem arbeitsreichem Jahr kommt dann der Moment der Lese. Man darf in diesem Moment nichts falsch machen: wenn man zu früh oder zu spät erntet riskiert man dass alles umsonst war.
Der Weinbauer verfolgt den Reifeprozess jeder Weinrebe und jeder Reihe: er kostet, analysiert... Mit einem Auge schaut man auf das Wetter und manchmal braucht es viel Mut um noch weiter zu warten bis der richtige Reifegrad erreicht ist, vor allem wenn man befürchtet dass das schlechte Wetter alles zunichte machen könnte.
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